Die Geschichte von Madulain

Die Geschichte von Madulain

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Die kleinste der elf Gemeinden in der Region Engadin St. Moritz liegt auf einem Schuttkegel des Bachs Ova d'Es-cha auf 1684 Metern. Ursprünglich Madulene und bis 1943 Madulein (deutsch) genannt, heisst der Ort heute Madulain und pflegt damit ganz bewusst seine romanischen Wurzeln. Das passt gut, denn in vielen Familien wird hier immer noch Romanisch gesprochen.

Auf einem steilen Felsen über dem Dorf steht die Ruine der 1251 vom Churer Bischof Volkard von Neuburg erbauten Feste Guardaval, die einst Lehen der mächtigen Engadiner Familie Planta war, aber nie bewohnt und bereits im 15. Jahrhundert aufgegeben wurde. Die Aussicht von der Burgruine über das Engadin ist traumhaft.

Ebenso einen Besuch wert ist die spätgotische Dorfkirche San Batrumieu; sie wurde um 1510 erbaut und steht interessierten Besuchern trotz normalerweise verschlossener Tür offen: Der Schüssel kann auf der Tourist Information abgeholt werden. Wer möchte, bekommt hier auch eine ganze Menge weiterer Informationen über das kleinste intakte Bauerndorf des Oberengadins und seine 180 Einwohnern.

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