Engadin St. Moritz in 60 Stunden

Donnerstag

19.00 Uhr - Ankommen und eintauchen

Stolze Patrizierhäuser wie die Chesa Planta präsentieren selbstbewusst ihre Sgraffito-Verzierungen, geheimnisvolle Gässchen verführen zu Entdeckungstouren in die bewegte Vergangenheit: Das Dorfbild von Zuoz gilt als das schönste im ganzen Oberengadin. Und ist nicht bloss Kulisse: Auf dem Dorfplatz spielen die Kinder, während sich die Erwachsenen im Hotel Klarer einen Kaffee und einen schokoladenen Dessert «Klarerli» von der Konditorei gönnen.

20.00 Uhr - Zwei wahre Originale

Auch kulinarisch hat diese Ecke einiges zu bieten: Gleich mit zwei Sternen punktet Daniel Bumann im «Chesa Pirani» in La Punt. Wer eher das Bodenständige mag, wählt die rustikalere Variante und bleibt in Zuoz: Das «Dorta» bietet neben Heugaden-Ambiente eine schöne Auswahl an Bündner Köstlichkeiten und gilt als eines der originellsten Lokale im ganzen Tal.

Freitag

9.30 Uhr - Im siebten Himmel

Auf den Spuren des berühmten Malers Giovanni Segantini zu einem der schönsten Aussichtspunkte des Oberengadins: die Segantinihütte. Der Aufstieg ist steil, aber die Aussicht lohnt sich und die herzlichen Gastgeber der Segantinihütte verwöhnen die Wanderer mit einer einfachen Menü-Karte.

13.00 Uhr - Tafelfreuden mit Weitsicht

Einen spektakuläreren Blick auf die Oberengadiner Seenplatte gibt es nirgends: Im Restaurant des Romantik Hotels Muottas Muragl sitzt man in der ersten Reihe, während regionale und mediterrane Spezialitäten mit der Alpenkulisse zum Hochgenuss verschmelzen. Übrigens: Der Betrieb ist das erste Plusenergie-Hotel der Alpen und generiert, übers Jahr gesehen, mehr Energie, als er verbraucht.

15.00 Uhr - Streifzug durch die Geschichte

Die zweitälteste Standseilbahn Graubündens führt in wenigen Minuten ins Tal, wo es mit dem Bus weiter geht nach St. Moritz. Der Geschichte des legendären Ortes kommt man auf einem kleinen Rundgang auf die Spur: Im Dorfkern verzaubern typische Engadiner Bauten, während die Chesa Futura des britischen Architekten Norman Foster mit seiner Fassade aus 250'000 Lärchenschindeln aus dem Dächermeer ragt. An der Via Maistra pulsiert das Dorfleben. Und oben, auf dem Hügel, setzt sich das Wahrzeichen in Szene: der schiefe Turm aus dem 12. Jahrhundert.

18.00 Uhr - Ein Glas am See

Der Malojawind macht‘s möglich: Dank ihm entwickelte sich der 1941 gegründete Segel-Club St. Moritz rasch zu einer festen Grösse in Europa, denn die Jollen und Katamarane kommen hier ganz schön in Fahrt. Beim Apéro vor dem Restaurant Segelclub blickt man entspannt übers Wasser, auf dem kleine Wellen tanzen und die letzten Boote sanft hin und her schaukeln.

19.30 Uhr - Dinner mit Lokalkolorit

Das älteste Haus in St. Moritz beeindruckt nicht nur mit seiner 350-jährigen Geschichte, sondern auch mit «inneren Werten»: Die «Chesa Veglia» ist ein kleiner, rustikaler Ableger des 5-Sterne-Hotels «Badrutt’s Palace» – und eine wahre Feinschmecker-Oase. Eine bodenständige Alternative bietet sich mit dem «Veltlinerkeller» an, der auch bei Einheimischen beliebt ist und unter anderem mit hausgemachten italienischen Teigwaren verwöhnt.

22.00 Uhr - Wein und Gesang

Wem nach einem Schlummertrunk ist, hat im «Pavarotti & Friends» an der Plazza dal Mulin beste Aussichten auf ein gepflegtes Glas Wein. Der Wirt des gemütlichen Lokals sieht tatsächlich ein wenig aus wie der berühmte Opernstar – und schmettert auch mal eine Arie in die Runde. Vor allem aber scheint er seinen Gästen anzusehen, welcher Tropfen zu welchem Typ passt. Die Weinkarte erübrigt sich.

Samstag

9.00 Uhr - Biken am Berg

Aller Anfang ist leicht: Die ersten Höhenmeter bis auf Corviglia überwindet man locker – dank der Gondelbahn, die Biker und Bikes auf den Berg transportiert. Oben, auf 2500 Metern, führen traumhafte Trails durchs Hochgebirgspanorama. Perfekt, um so richtig auf Touren zu kommen – bis der Magen knurrt und nach einem frühen Lunch verlangt.

11.30 Uhr - Arena für Geniesser

Als Bergrestaurant des berühmten 5-Stern-Hotels Suvretta House ist die Trutz-Hütte ein Versprechen. Hier überzeugt allerdings nicht nur das Essen (von deftig traditionell über sportlich leicht bis verführerisch süss), sondern auch die Aussicht auf der tribünenartigen Sonnenterrasse. Gourmets sind übrigens auch bei «Mathi‘s Food Affairs» auf Corviglia und im «El Paradiso» genau an der richtigen Adresse. Doch bald schon wird man wieder kribbelig und will aufs Bike: Denn was jetzt folgt, ist der «Flow Trail».

12.30 Uhr - Alles im Fluss

Die einzigartigen Flow Trails auf der Corviglia machen jeden Mountainbiker zum Wellenreiter. Dabei handelt es sich nicht etwa um Downhillstrecken für Profis, sondern um einen sanft «fliessenden» Mountainbike-Trail für die ganze Familie. Über Feld, Wald und Wiesen geht’s im prächtigen Bergpanorama entspannt nach St. Moritz via Corviglia Flowtrail und WM Flow Trail oder nach St. Moritz-Champfèr via Foppettas Flow Trail.

16.00 Uhr - Entspannung pur

Nach einem Tag auf dem Bike hat man sich etwas Entspannung redlich verdient. Zum Beispiel im neuen Ovaverva in St. Moritz im Saunabereich, im Aussenpool mit Aussicht auf den Piz Julier und Piz Albana oder einfach gemütlich auf der Sonnenterrasse bei einem feinen Tee. Oder das Mineralbad & Spa Samedan: Es gilt als das erste «vertikale» Mineralbad der Schweiz. Über drei Stockwerke durchwandert der Gast in stimmungsvoller Architektur ein Labyrinth aus sinnlichen Bade- und Dampfräumen. Und landet am Ende unter dem Engadiner Sternenhimmel.

19.00 Uhr - Bestes Bündner Fleisch

So verschieden die Geschmäcker sind, so sehr sind sie sich einig: Im «Bellavista» in Surlej ist nicht nur das Essen ein Ereignis, sondern auch die Atmosphäre. In fünf Stuben werden gleichzeitig Genuss und Gemütlichkeit zelebriert und neben regionalen Spezialitäten hervorragende Wildgerichte aus eigener Jagd serviert.

24.00 Uhr - Welcome to the Clubs

Wer sich noch nicht nach Ruhe sehnt, darf sich freuen: St. Moritz bietet in seinen Clubs den perfekten Rahmen für einen Schlummertrunk. Zum Beispiel im «Vivai» im Hotel Steffani, wo sich «tout St. Moritz» trifft.

Sonntag

10.00 Uhr - Hot Chocolate auf Bündnerisch

In den Cafés der Konditoreien Hauser und Hanselmann wird die beste heisse Schokolade des Tals serviert, was einen besonders süssen Einstieg in den Tag garantiert. Es empfiehlt sich auch unbedingt, einer weiteren Versuchung zu erliegen: Die Bündner Nusstorten der beiden Zuckerbäcker gelten als unübertroffen.

11.00 Uhr - Hochalpine Kreuzfahrt

Auf exakt 1800 Metern über Meer überquert seit über hundert Jahren ein Kursschiff den Silsersee. In vierzig Minuten fährt es von Sils Maria nach Maloja. Es empfiehlt sich, in Plaun da Lej von Bord zu gehen, denn hier wartet die nächste Versuchung.

13.00 Uhr - Mittag am Meer

Das «Murtaröl» in Plaun da Lej mit seiner windgeschützten Terrasse gilt als das Fischrestaurant des Engadins. Die Aris Plaun da Lej besitzt die grösste Auswahl von frischen und lebenden Fischen, Krustentieren, Muscheln, Austern und Weichtieren der Alpen. Die Aris Plaun da Lej ist der Tresor und zugleich die Seele des Betriebs.

14.00 Uhr - Auf Nietzsches Spuren

Nächster Halt: Chasté. Die Rückfahrt mit dem Schiff bricht man am besten frühzeitig ab und steigt bei dieser wunderbaren Halbinsel aus. Unter Lärchen steht hier jene Bank, auf der Friedrich Nietzsche einst Inspiration für seine Werke fand. Mehrere Sommer verbrachte er in Sils Maria, weil er sich dem Oberengadin «blutsverwandt» fühlte. Dabei hinterliess er Spuren – besonders spannende im Nietzsche Haus, das heute als Museum und Forschungsstätte dient.

15.00 Uhr - Vom Winde verweht

Kurz nach dem Mittag setzt im Oberengadin der Malojawind ein und lässt die Kite-Drachen auf dem Silvaplanersee tanzen. Ein guter Grund, am Silvaplanersee eine kleine Pause einzuschalten und dem bunten Treiben der Kitesurfer zusehen, bevor es über den Julierpass nach Hause geht.



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