Engadin St. Moritz in 8 Tagen

Samstag: Ankommen und abheben

 

18.00 Uhr - Über allem stehen…

…und staunen: Vom Sommer verzaubert, liegt das Oberengadin in der Nachmittagssonne. Die vier Seen funkeln wie ein Festtagscollier, das Licht ist von kristallklarer Brillanz, und rund um die Hochebene erheben sich majestätische Gebirgszüge. Eine eindrücklichere Aussicht über das Oberengadin als von Muottas Muragl aus gibt es nicht – der ideale Ort, um den Ferienanfang so richtig zu zelebrieren!

19.00 Uhr - Betörender Logenplatz

Das Sunset-Dinner auf Muottas Muragl ist ein romantisches Spektakel. Man sitzt im neuen Berggasthaus in der ersten Reihe und schaut der Natur zu, wie sie sich alle zehn Minuten in neuem Licht präsentiert. Dazu lässt man sich regionale Köstlichkeiten munden. Und staunt auch ein wenig über diesen Betrieb, der als erstes Plus-Energiehotel der Alpen mehr Strom produziert, als er verbraucht.

21.00 Uhr - Blaue Stunde

Das letzte bläuliche Licht des Tages schimmert hinter dem Alpenkamm hervor. Man möchte den Moment für ewig festhalten, aber ist schon glücklich, wenn man ihn ein klein wenig hinauszögern kann: auf einem kurzen Spaziergang hinauf zum Aussichtspunkt. Dann geht’s mit der historischen Standseilbahn zurück ins Tal – und ab in die Ferienwohnung. Morgen ist auch noch ein Tag.

Sonntag: Entspannen am See

10.00 Uhr - Schillerndes St. Moritz

Die legendäre Alpendestination scheint noch nicht ganz wach, doch bereits wirft die Vormittagssonne verspielte Schatten auf die Fassaden: der ideale Moment, um bei einem Spaziergang der Geschichte von St. Moritz auf die Spur zu kommen. Im Dorfkern verzaubern typische Engadiner Bauten wie die Chesa Veglia (ein Bauernhaus aus dem Jahr 1658), während die Chesa Futura des britischen Architekten Norman Foster mit seiner Fassade aus 250'000 Lärchenschindeln aus dem Dächermeer ragt. Und oben, auf dem Hügel, setzt sich das Wahrzeichen in Szene: der schiefe Turm aus dem 12. Jahrhundert.

11.00 Uhr - Auf die exklusive Tour

Gegenüber dem schiefen Turm thront eine besondere Legende: Das Kulm Hotel wurde als erstes Luxus-Hotel der Alpen 1856 von Johannes Badrutt eröffnet. Gerade für Nicht-Hotelgäste lohnt sich ein Espresso oder ein Tee in einem der Fünfsternehotels, die alle ihren ganz eigenen Charakter beweisen: Das «Kulm Hotel» präsentiert sich diskret-elegant, das «Suvretta House» britisch-distinguiert, das „Kempinski Grand Hotel des Bains“ auf legere Weise selbstbewusst und das «Badrutt’s Palace» überaus genussfreudig. Letzteres dominiert die berühmte Via Serlas: Die «grösste Outdoor-Luxus-Shoppingmall der Welt» führt vom Dorfkern zum Bahnhof und vereint die berühmtesten Modelabels.

12.00 Uhr - Wo alles begann

Vor mehr als 150 Jahren wurde in St. Moritz zwar der Wintertourismus erfunden. Doch die Geschichte des berühmten Ortes beginnt früher, vor über 3000 Jahren, als hier die ersten Heilquellen gefasst wurden und die halbe Welt ins Alpendorf pilgerte, um das besonders eisenhaltige Elixier zu trinken. Das kann man auch heute noch tun: Im Heilbad St. Moritz in St. Moritz Bad spendet ein Brunnen Heilwasser für alle, und im Hotel Kempinski ist die Original-Quellfassung zu bestaunen.

12.30 Uhr - Es ist angerichtet

Farbenfroh, lichtdurchflutet und trendy: Das Hotel Giardino Mountain in Champfèr eines der acht Oberengadiner 5-Sterne-Häuser. In seinen Restaurants verwöhnt es auch Nicht-Hotelgäste mit regionalen Köstlichkeiten und mediterranen Fisch-Spezialitäten. Dabei strahlt es so viel Gemütlichkeit aus, dass man sich fast zwingen muss, den Sonnenplatz auf der idyllischen Terrasse wieder zu verlassen.

14.00 Uhr - Tanzende Kite-Drachen

Jeden Tag, kurz nach Mittag, setzt der Malojawind ein. Dann gibt es für die Kite-Surfer kein Halten mehr: Zu Dutzenden lassen sie ihre bunten Kite-Drachen steigen und sich von ihnen über den Silvaplanersee ziehen. Tollkühne Sprünge, rasante Rennen: Ihnen vom Ufer aus zuzuschauen, ist ein wahres Spektakel.

14.30 Uhr - Idyllisches Badeplätzchen

Ein schöner Spazierweg führt dem Champfèrersee entlang und durch den Lärchenwald zur ehemaligen Olympiaschanze – und plötzlich steht man vor einem kleinen, wunderbar malerischen See: Dank seiner geschützten Lage und dem kleinen Strand an seinem Nordufer gehört der Lej Marsch neben dem Lej da Staz zu den beliebtesten Badeseen des Engadins.

17.00 Uhr - Chillen und Grillen

So entspannt können Ferien sein, wenn man sich an die Tipps der Einheimischen hält: Das Picknick aus dem Rucksack entpuppt sich in dieser Atmosphäre als wahres Festtagsmahl, immer mal wieder erfrischt ein Bad im Lej Marsch, während man ansonsten auf dem Rücken liegt und wenigstens ein einziges kleines Wölkchen zu erspähen versucht.

19.00 Uhr - Goldene Zeiten

Gemütlich geht’s durch den sommerlich duftenden Wald und entlang am St. Moritzersee zurück: Die Szenerie scheint in Gold getaucht. Und genau so fühlt man sich auch – wie auf Watte gebettet, schwerelos im Jetzt angekommen.

Montag: Wilde Wunderwelt

9.00 Uhr - Picknick im Paradies

Vor den Toren von Zernez breitet sich der 172 Quadratkilometer grosse, einzige Schweizer Nationalpark aus. Das spektakuläre Naturschutzgebiet ist Heimat von unzähligen seltenen Alpentieren und lässt in einer unberührten, wilden Gebirgslandschaft der Natur freien Lauf. Traumhafte Wanderwege führen durch eine nahezu unberührte Bergwelt – und am Wegrand warten zauberhafte Picknickplätze. Deshalb deckt man sich in Zernez am besten mit ein paar lokalen Köstlichkeiten ein, etwa mit dem berühmten Salsiz aus der Delikatessen-Metzgerei Hatecke.

9.30 Uhr - Auf dem Rücken des Geiers

Seit Mai 2008 beginnt der Nationalpark mitten in Zernez: im neuen Besucherzentrum: Drei grossartige Kurzfilme zeigen den Nationalpark zuerst aus überraschender Perspektive, bevor es auf individuelle Entdeckungsreise geht – die Erklärungen erfolgen über ein Audiogerät, das man selber steuert. Es gibt viel anzufassen und auszuprobieren, denn der Nationalpark versteht sich als verspieltes kleines Wunder, das berührt und nicht belehrt. So fliegt man etwa auf dem Rücken eines Bartgeiers über den «Emotionalpark» – und staunt.

11.30 Uhr - Mit GPS spielend unterwegs

Direkt vor dem Besucherzentrum wartet das Postauto. Im Nationalpark, beim «Parkplatz 1» startet der «Kinderpfad Champlönch», der in zwei bis drei abwechslungsreichen Stunden zum Hotel Il Fuorn führt. Wer ein GPS-Set mietet, erhält zehn virtuelle Begleiter mit auf den Weg: von Marchet, dem Parkwächter, über Marmotin, dem Murmeltier, bis zum Piz dal Fuorn, dem Berggeist. Abwechslungsweise erscheinen sie auf dem Display des GPS-Geräts und erzählen ihre Geschichte über die Orte, an denen man sich grade befindet. Das motiviert selbst Knirpse zum Weiterwandern.

15.00 Uhr - Oase in der Wildnis

Das einzige Hotel im ganzen Nationalpark (und dies seit 500 Jahren) wartet am Ende des Kinderpfads Champlönch. Links liegen lassen geht nicht – und bis das Postauto zurück fährt nach Zernez muss die Zeit ganz einfach noch reichen für ein währschaftes Zvieri oder ein Eis für die Kleinen.

19.00 Uhr - Es geht auch anders

Natürlich muss man sie einfach probieren, wahre Engadiner Spezialitäten wie Capuns, Maluns oder Pizokel. Aber es braucht ja nicht immer ein Arvenholzambiente zu sein. Das «Dorta» in Zuoz gilt als das originellste Lokal im Tal und befindet sich im ältesten Bauernhaus weit und breit. Man tafelt im Heugaden, im Stübli oder auf Anfrage auch im ehemaligen Kerker und geniesst die Unkompliziertheit ebenso wie das frische Holzofenbrot zu den regionalen Spezialitäten.

21.00 Uhr - Ein fürstliches Finale

Erhaben thront es hoch über Zuoz: Das «Castell» ist Design-Hotel, Wohlfühloase und Treffpunkt für Kulturfreunde ebenso wie Hotspot für Gourmets und Nachtschwärmer. Die sinnliche Rote Bar der Zürcher Architektin Gabrielle Hächler und der Multimediakünstlerin Pipilotti Rist ist der «place to be» für eine Schlummertrunk.

Dienstag: Mit dem Bike durchs Tal

10.00 Uhr - Seentour für Genussradler

Von Pontresina nach Silvaplana: 30 Kilometer Länge, 415 Meter Höhenunterschied und jede Menge Bademöglichkeiten: Die Engadiner Seentour führt an praktisch allen Seen der Region vorbei. Die grösste Herausforderung besteht darin, nicht schon beim ersten vom Sattel zu steigen und sich ans Ufer zu legen, denn die erste Etappe der einfachen Rundtour beginnt in Pontresina und führt über Celerina zum idyllischen Stazersee.

11.00 Uhr - Oase am Wasser

Der beliebte Badesee verführt nicht nur mit seinem blauen Wasser, sondern auch mit dem Restaurant Lej da Staz und dessen kreativer Küche. Wem es also noch zu früh oder zu kühl ist für ein erfrischendes Bad, setzt sich auf die Sonnenterrasse des Restaurants und gönnt sich quasi prophylaktisch ein Stück Kuchen oder nimmt einen Apéro.

12.00 Uhr - Locker vom Hocker

Frisch gestärkt und mit sich und der Welt zufrieden, geht’s zum St. Moritzersee runter, ihm entlang nach St. Moritz Dorf und weiter zum Lej da Champfèr. Der letzte, sanfte Aufstieg führt Richtung Surlej.

13.00 Uhr - Picknick am See

Der Silvaplanersee ist nicht nur Tummelplatz der Kitesurfer. Er verführt an seinen Ufern mit herrlich gelegenen Picknick- und Grillplätzen. Wer heute ein bisschen auf die einfache Tour unterwegs sein möchte, packt jetzt seinen Lunch aus, der zum Beispiel aus Salsiz von Hatecke, Brot von der Bäckerei Bad und Nusstorte von der Confiserie Hauser oder Confiserie Hanselmann bestehen könnte.

15.00 Uhr - Kultur on Tour

Wer die Tour mit dem e-Bike macht, hat auf dem Rückweg nach Pontresina garantiert noch genügend Kraft für einen Abstecher ins Segantini-Museum in St. Moritz. Schleckmäuler sollten derweil den kleinen Umweg über Sils Maria unter die Räder nehmen: Dort werden im Grond Café die berühmten Silserkugeln serviert. P.S. Wem die Seentour nicht Herausforderung genug ist, nimmt morgens die Bahn auf die Corviglia und strampelt nach Lust und Laune durchs Hochgebirgspanorama, bevor er entspannt auf dem «Flow Trail» nach St. Moritz zurückkehrt.

Mittwoch: Mit der Kleinen Roten in den Süden

8.48 Uhr - Zwischenhalt Morteratsch

Heute geht es hoch hinaus: in einem Zug zwischen den Engadiner Gletschern auf den Berninapass und hinunter zu den Palmen des italienischen Städtchens Tirano. Möglich macht diese spektakuläre Alpenüberquerung der Bernina Express der Rhätischen Bahn oder mit dem Regionalzug.

9.12 Uhr - Feuer und Flamme fürs ewige Eis

Die Wanderung auf dem Gletscherpfad vom Bahnhof Morteratsch zum Ende des Morteratsch-Gletschers ist ein kurzer Weg, der durch Jahrtausende der Erdgeschichte und eine fulminante Natur führt. Ein Lehrpfad von Bernina Glaciers und deren App informiert über den Rückzug des Gletschers und sein geheimnisvolles Eigenleben.

10.30 Uhr - Hier entsteht das Gletscher-Mutschli

In der Alpschaukäserei Morteratsch lockt eine besondere Stärkung: Der Brunch à discretion ist legendär (täglich bis 11.45, Montag geschlossen). Danach kann man dem Alpmeister zuschauen, wie der berühmte Heutaler Alpkäse und das Gletscher-Mutschli entstehen, bevor um 11.31 Uhr in Pontresina der Bernina Express definitiv Fahrt aufnimmt.

11.31 Uhr - Von Gletschern und Palmen

Die Strecke gilt als schönste Alpenüberquerung und ist Teil des Unesco-Welterbes: Hinter Pontresina erklimmt der Bernina Express äusserst elegant das Bernina-Massiv bis auf 2253 Meter, wo die Gletscher mit der Sonne um die Wette glitzern. Vollkommen harmonisch fügt sich die Bahnstrecke in die grandiose Gebirgswelt ein. 55 Tunnels, 196 Brücken und Steigungen von bis zu 70 Promillen meistert der Zug mit Leichtigkeit, bis er schliesslich Tirano erreicht.

13.15 Uhr - Ein Stück Italien

Im oberen Veltlin, am Eingang des Puschlavs, liegt das Städtchen Tirano. Obwohl die Bündner zeitweise über Tirano geherrscht und hier wunderbare Palazzi erbaut haben, verströmt der Ort auf seinen Plätzen, in seinen Boulevardcafés und mit seinen Läden eine gehörige Portion Italianità. Besonders lohnenswert sind Spezialitäten wie Trockenfleisch (Bresaola), Käse, Roggenbrot, Pizzoccheri und andere Teigwaren.

16.50 Uhr - Durchs Unesco-Welterbe

Der Bernina Express macht sich auf den Heimweg. Dafür braucht er eine gute halbe Stunde länger als auf dem Hinweg. Noch schickt dem Gipfel die Sonne ihre strahlenden Grüsse über die Gletscher in die Abteile der «kleinen Roten», noch einmal liegt einem eines der schönsten Alpenpanoramen zu Füssen, bevor die Bahn um 18.57 in Pontresina und um 19.15 Uhr in St. Moritz hält und die Passagiere mit magischen Erinnerungen in den Abend entlässt.

Donnerstag: Spannung von A bis Z

10.00 Uhr - Im Abenteuerland

Beim Bahnhof Pontresina klettert, schaukelt und wandelt man gut gesichert auf Seilen und schwebenden Brücken zwischen den Baumwipfeln. Der 2010 eröffnete Hochseilgarten bietet Kindern ab vier Jahren, aber auch den Erwachsenen Spass und Abwechslung auf neun Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Eine etwas weniger schwindelerregende Alternative für den sportlichen Einstieg in den Tag bietet eine Lektion Schnuppergolf auf einem der beiden prächtig gelegenen Plätzen in Samedan (seit 1893) und Zuoz (seit 2003): Dem renommierten kanadischen Golfplatzarchitekten Les Furber ist hier ein Meisterstück gelungen.

12.00 Uhr - Verdiente Stärkung

Allein das Haus ist eine Sehenswürdigkeit: Die über 400-jährige «Chesa Salis» in Bever war ursprünglich Bauernhaus, danach stattliches Herrenhaus und nun ausgestattet mit 18 zauberhaften Zimmern – und einem Restaurant, das sich ganz der «Slow Food»-Philosophie verschrieben hat. Wer hier isst, nimmt sich Zeit zu geniessen. Was bei diesem Angebot kein Problem sein sollte…

14.00 Uhr - Geschichten auf Schritt und Tritt

Vom verträumten Engadiner Dorf Bever führt in mystisch-wilder Natur ein Pfad von Geschichte zu Geschichte, die alle aus den Federn von Engadiner Autorinnen stammen und von lokalen Künstlern mit Skulpturen inszeniert wurden: der Märchenweg Bever. Die Werke signalisieren die Posten des Märchenwegs und bergen riesige Bücher mit Geschichten über Hexen, Bären und Feen. Man munkelt gar, im romantischen Bevertal würde so manche Märchenfigur zu echtem Leben erwachen. Wer ohne märchenhaftes Erlebnis in Spinas landet, hat wohl nicht richtig hingehört.

15.30 Uhr - Kulinarische Oase

Als vor hundert Jahren die Albulabahn gebaut wurde, platzte der idyllische Weiler Spinas aus allen Nähten. Bis zu 400 Menschen, vor allem italienische Gastarbeiter und ihre Familien, sollen hier gelebt haben. Geblieben ist das heute frisch herausgeputzte Gasthaus Spinas, das am Ende des Märchenwegs mit Bündner Spezialitäten verführt und mit herzlicher Gastfreundschaft verzaubert..Wer jetzt noch sein ganz persönliches Märchen erleben möchte, bestellt die Pferdekutsche und lässt sich unter fröhlichem Gebimmel zurück nach Bever schaukeln.

20.00 Uhr - Einfach köstlich

Gemütlich, unkompliziert und angesagt: In der «Pitschna Scena» in Pontresina fühlt man sich wie zuhause in der guten (Arven-)Stube und geniesst einfache Köstlichkeiten aus der Gourmetküche des 4-Stern-Superior-Hotels Saratz. Die Tagesempfehlungen stehen am schwarzen Brett, eine Auswahl an Spezialitäten in der kleinen Karte. Und am Donnerstag gibt’s zum Dessert Live-Konzerte.

Freitag: Das volle Programm

10.00 Uhr - Über allen Bergen

Mit 3303 Metern ist der Corvatsch der höchste Punkt im Oberengadin. Rundherum verneigen sich die Gipfel vor dem stolzen Häuptling. Und der gepflegte Wanderweg führt durch eine gar wilde Landschaft: Duftende Lärchen- und Arvenwälder sorgen für eine würzige Alpenluft, kleine Schluchten und weite Sonnenhänge für Abwechslung in einer Szenerie wie nicht von dieser Welt.

12.00 Uhr - Fernab vom Alltag

Einst ein abgeschiedener Alpbetrieb, gilt die «Fuorcla Surlej» heute als eine der beliebtesten Berghütten des Engadins. Umgeben von einer ursprünglichen Natur, verwöhnt sie ihre Besucher nicht nur mit regionalen Spezialitäten, sondern auch mit einer spektakulären Aussicht aufs legendäre Bernina-Massiv. Man sitzt, staunt, geniesst – und macht sich auf Richtung Rosegtal.

15.00 Uhr - Widerstand zwecklos

Im Restaurant Roseg Gletscher zuhinterst im Tal ist der Alltag weit weg. Dass das gastfreundliche Berghotel in privilegierter Ruhe dennoch nicht einfach vergessen geht, muss wohl auch an seinem legendären Dessert- und Kuchenbuffet liegen. Man darf der Versuchung ruhig erliegen, denn noch wartet die letzte, gemütliche Etappe: die Wanderung durchs verwunschene Rosegtal Richtung Pontresina.

19.00 Uhr - Romantisches Finale

Am letzten Abend darf es was Besonderes sein. Ein Dinner im Restaurant Cà d’Oro im Kempinski Grand Hotel des Bains verspricht eine kulinarische Traumreise ans Mittelmeer: Im eleganten Salon aus der Jahrhundertwende wird Kochkunst der Königsklasse zelebriert, die sich zu Recht einen Michelin-Stern verdient hat. Und wer danach noch voller Tatendrang ist, nimmt die Treppe ins Untergeschoss und versucht, im Spielcasino St. Moritz das Ferienbudget wieder einzuspielen – wohl wissend allerdings, dass Ferien im Engadin nicht die Welt kosten, aber unbezahlbar sind.

Samstag

10.00 Uhr - Köstlichkeiten zum Schluss

Ein letzter Spaziergang durch St. Moritz gleicht einer kleinen kulinarischen Tour d’Horizon: Er führt vorbei am schicken Shop der Delikatessen-Metzgerei Hatecke mit ihrem aussergewöhnlichen Salsiz-Angebot, an den Konditoreien Hauser und Hanselmann mit ihren legendären Bündner Nusstorten, an der «Metzgerei Heuberger» mit ihren Wurstspezialitäten und nicht zuletzt an «Glattfelder» mit seinen Kaffee-, Kaviar- und weiteren Exklusivitäten wie dem Arventee. Damit man die schönen Seiten des Engadins möglichst auch mit nach Hause nehmen kann.



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