Loading

Die Geschichte von Maloja

Maloja war ursprünglich nicht die Bezeichnung für einen Ort, sondern für den Pass und gelangte erst mit dem Bau der heutigen Strasse im 19. Jahrhundert zu seiner Bedeutung: dank dem Pioniergeist des belgischen Grafen Camille de Renesse. Er war von der grandiosen Alpenwelt dermassen fasziniert, dass er eine Ferienstadt für die Aristokratie aufbauen wollte. So liess er das Hotel Maloja Palace bauen, das Hotel Schweizerhaus, die beiden Kirchen, das Schloss Belvedere und verschiedene Villen. Doch seine Pläne scheiterten, und Maloja ist heute ein kleiner, sympathischer Ferienort. Er besitzt sogar das Qualitätssiegel der Schweizer Familienorte - als einziger im Oberengadin. Doch nicht nur Familien fühlen sich wohl in dieser Natur. Das faszinierende Spiel von Licht und Schatten zog immer auch die Künstler an. Giovanni Segantini hat sich Maloja als letzte Heimat und Sujet für viele Naturbilder ausgesucht. Auch Giovanni Giacometti wirkte hier, der Vater von Alberto Giacometti. Ihr Geist inspiriert heute noch zu Ausstellungen, Lesungen und Konzerten.

Besuchen:
Facebook Twitter YouTube Engadin St. Moritz
Weitersagen:
Diese Seite twittern Diese Seite als E-Mail versenden
Drucken