Verhaltenstipps bei der Begegnung mit Bären und Wölfen

Verhaltenstipps bei der Begegnung mit Bären und Wölfen

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Sporadisch werden in Graubünden Bären und Wölfe gesichtet. Die unberührte und intakte Natur im Oberengadin und in Graubünden ist für Wildtiere sehr attraktiv. Gleichzeitig ist dies ein wertvolles Signal bezüglich der hohen Natur-Qualität von Graubünden. Bei einer Begegnung mit einem Bären ist es wichtig, folgende Verhaltenstipps zu kennen:

  • Den offiziellen Wanderweg nicht verlassen. Bei der Annahme, dass sich ein Bär in der Nähe befindet (Bärenspuren), kann durch Reden und Singen auf sich aufmerksam gemacht werden. Meist zieht sich der Bär dann zurück
  • Kommt es trotzdem zu einer Begegnung mit dem Bär gilt es Ruhe zu bewahren. Niemals auf den Bären zugehen, allenfalls den ruhigen und geordneten Rückzug ohne Panik antreten
  • Keine hektischen oder unüberlegten Bewegungen, diese reizen den Bären
  • Richtet sich der Bär auf, so tut er das meist nur, um die Situation einzuschätzen. Dadurch sollte niemand verunsichert werden. Der direkte Augenkontakt zum Bären ist zu umgehen
  • Greift der Bär an, so ist sich flach und regungslos auf den Boden zu legen und den Nacken mit den Händen zu schützen. Abwarten bis sich der Bär entfernt hat
  • Damit der Bär den Menschen nicht als Nahrungsmittellieferanten sieht, sollten keine Essensreste im Wald hinterlassen werden

(Quelle www.nationalpark.ch)

 

Auch Wölfe sind sehr scheue Tiere und meiden grundsätzlich den Kontakt mit den Menschen. Bei einer Begegnung, sind folgende Verhaltenstipps zu beachten:

  • Als erstes sollte man still und ruhig stehenbleiben. Dies bietet dem Wolf die Flucht. Sollte dieser bleiben, ist langsam der Rückzug anzutreten und ihn letzteres durch in die Hände klatschen und laut sprechen zu vertreiben
  • Tiere niemals füttern und anlocken
  • Sollte der Wolf dennoch die Verfolgung aufnehmen, so richten Sie sich am Besten so gross wie möglich auf und schreien ihn an

 

 

Viel Freude in der Engadiner Natur!

 

(Quelle www.chwolf.org)

Foto by: Amt für Jagd und Fischerei Graubünden

 

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