Medienmitteilung von Engadin St. Moritz

Medienmitteilung von Engadin St. Moritz

Auftakt zur traditionellen Jagdsaison im Engadin


Ganz Wild auf den Herbst

St. Moritz, 02.09.2009 - In der Region Engadin St. Moritz beginnt nächste Woche die „5. Jahreszeit“. Am 01.09.2009 fällt der Startschuss zur traditionellen Jagdsaison im Kanton Graubünden. Auch Feriengäste kommen voll und ganz auf ihre Kosten: kulinarische Highlights und Wanderungen inklusive Wildbeobachtung machen den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis.

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Als letztgelebte Volkskultur hat die Jagd im Engadin eine lange Tradition und wird mit viel Passion betrieben. Die Jagdsaison ist heilig, daher wird heutzutage auf die Waidmänner und -frauen viel Rücksicht genommen. Da kann es schon einmal vorkommen, dass währenddessen sogar Meetings verschoben oder Arbeitszeiten angepasst werden.

Im Visier der Jäger
Rund 5500 Jäger sorgen in der Region Engadin St. Moritz für eine gleichmässige Bestandsregulierung, damit die Tiere in möglichst natürlicher Zusammensetzung und Grösse überwintern können. Der Frühlingsbestand im Kanton Graubünden wird auf 13‘000 Hirsche, 15‘000 Rehe, 24‘000 Gämsen und 5500 Steinböcke geschätzt. Heute erfolgt die Jagd nach neuen wildbiologischen Erkenntnissen und einem Abschussplan. Dieser dient dazu, die Wildbestände dem Lebensraum anzupassen, unter Berücksichtigung einer naturnahen Alters- und Geschlechterstruktur und einer artgerechten Verteilung. Höchstes Kulturgut und die Perle aller Jagdarten ist die Hochjagd. Sie dauert jeweils 21 Tage, vom 01.-13.09. sowie vom 21.-28.09.2009. Die Niederjagd findet vom 01.10.-30.11.2009 statt.

Tradition
Bereits im 16. Jahrhundert war es jedem Bürger möglich, frei zu jagen. Aufgrund restriktiver Bestimmungen wurde 1877 die Patentjagd eingeführt. Nach erfolgreich bestandener Prüfung und Bezug eines entsprechenden Patentes kann im ganzen Kanton – mit Ausnahme der Wildschutzgebiete im September – Hochwild (Hirsche, Rehe, Gemsen) und im Oktober bis Ende November, Niederwild (Hasen, Dachse, Füchse und Federwild) gejagt werden.

Die Hubertusfeier im Engadin
Was das Erntedankfest für die Bauern ist, ist die Hubertusfeier für die Jäger. Seit 14 Jahren wird in St. Moritz als Abschluss und Dank an die Jagdsaison gemeinsam mit Einheimischen und Gästen die Hubertusfeier begangen. Die traditionelle Feier findet in diesem Jahr am 18.10.2009 in der katholischen Kirche St. Karl in St. Moritz Bad statt. Ein reich geschmückter Wildwagen, musikalische Darbietungen und erstklassige Wildspezialitäten gehören zur Hubertusfeier und somit zum Engadiner Herbst einfach dazu.

Hirscharena der Alpen
Er ist der Einzige der Schweiz und der Älteste in den Alpen: der Nationalpark. Mit einer Fläche von 170.3 km² ist das UNESCO-Biosphärenreservat zugleich das grösste Naturschutzgebiet des Landes. Vielfältig sind die Pflanzen- und Tierarten. Wer gerne wandert und mit Begeisterung Tiere beobachtet, ist hier genau richtig. Vor allem im Val Trupchun, das als wildreichstes Tal Europas gilt. Ausgestattet mit Fernrohr und Feldstecher kann man hier Hirsche, Gämsen und Steinböcke beobachten. Und mit etwas Glück hört man im Herbst während der Brunftzeit das Röhren der Hirsche, das durch die Wälder des Nationalparks hallt.


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