Medienmitteilung von Engadin St. Moritz

Medienmitteilung von Engadin St. Moritz

Frühlingsgefühle im goldenen Herbst


Zwölfender sucht Happy-End

St. Moritz, 09.08.2007 - Ein Naturschauspiel der besonderen Art bietet sich Wanderfreunden in den kommenden Wochen im Engadin. Während das goldene Leuchten der Lärchen den Winter ankündigt, verspürt das Rotwild Frühlingsgefühle. Im rund 170 Quadratkilometer grossen Schweizerischen Nationalpark, der unmittelbar an die Destination Engadin St. Moritz angrenzt, liefern sich die Hirschstiere intensive Rangkämpfe um die Gunst der Kühe. Geleitet von den röhrenden Brunftschreien eröffnen sich dem Wanderer unvergessliche Bilder und der Kamera einzigartige Aufnahmen.

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Mit der zunehmenden Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts machten sich auch in der Schweiz immer mehr Menschen Gedanken um die Natur und ihre Zukunft. Naturforscher aus dem Kreis der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft, der heutigen „scnat“, entwickelten den Plan eines Schutzgebietes und legten damit den Grundstein zur Schaffung des Schweizerischen Nationalparks im Jahr 1914. Auf dem Areal in 1'400 bis 3'174 Meter Höhe werden keine Tiere gejagt, keine Bäume geschlagen, keine Wiesen gemäht. Hier herrschen Zustände, wie sie vor dem Eintreffen des Menschen vor 5’000 Jahren vorzufinden waren – und bieten Wanderern einen faszinierenden Einblick in eine von Menschenhand unberührte Welt. Einzig das 80 Kilometer lange Wegenetz mit 21 ausgewiesenen Wanderrouten macht auf die Existenz der Zweibeiner aufmerksam. Denn neben dem Naturschutz sind auch Forschung, Information und Bildung ausgewiesene Ziele des Nationalparks.


So ist denn auch von der Parkverwaltung gern gesehen, wenn sich Besucher am Naturschauspiel der Hirschbrunft erfreuen. Nur für maximal fünf Sommermonate halten sich die 1'800 bis 2'000 Rothirsche im Nationalpark auf. Nach der Brunft verlassen sie Mitte Oktober den Park und überwintern an den Sonnenhängen der Haupttäler im Engadin, Münstertal und Vinschgau. Vorher jedoch wird mit aller Kraft um die Hirschkühe, die meistens in Rudeln mit den Kälbern und den Jungtieren des vergangenen Jahres zusammenleben, gestritten. Die so genannten Platzhirsche mit einer beeindruckenden Schulterhöhe von bis zu 1,50 Metern verteidigen dabei ihr Kahlwild mit Entschiedenheit gegen die Angriffe der Konkurrenz. Ergreift ein Rivale trotz des Brunftschreis nicht die Flucht, prallen die Geweihe krachend aufeinander und lassen so manchem Betrachter den Atem stocken.


Tipp für Brunftneulinge: Eine beliebte Wanderung beginnt im beschaulichen Örtchen S-chanf. Wenn nach etwa 3 Stunden der Rastplatz auf Alp Trupchun erreicht ist, eröffnet sich auf 2’040 Metern ein besonders guter Schauplatz für die Hirschbeobachtung. Schließlich gilt das Tal Trupchun als das wildreichste in ganz Europa. In jedem Fall bieten die unterschiedlichen Routen durch den Nationalpark für jeden Anspruch das Passende. Dass dabei Wanderer ebenso wie die Hirsche ihr Herz verlieren, soll schon vorgekommen sein.


Diese und weitere Medien-Mitteilungen sowie Informationen finden Sie online unter www.engadin.stmoritz.ch/media.

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Engadin St. Moritz
Sara Roloff
Via San Gian 30
CH - 7500 St. Moritz
T +41 81 830 08 12
F +41 81 830 08 18

www.engadin.stmoritz.ch


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