Medienmitteilung von Engadin St. Moritz

Medienmitteilung von Engadin St. Moritz

Neues Mountainbike-Konzept


Engadin St. Moritz geht neue Mountainbike-Wege

St. Moritz, 30.04.2009 – Es gibt mehr Mountainbiker als Skifahrer. Dieses Potenzial hat Engadin St. Moritz erkannt und ein neues Konzept für den Bereich Mountainbike erarbeitet. Erste Massnahmen werden bereits auf den Sommer 2009 hin umgesetzt.

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Auf dem deutschsprachigen Markt gibt es rund vier Millionen Skifahrer und über 13 Millionen Biker. Um den Ansprüchen dieser grossen Zielgruppe noch besser gerecht zu werden und den Markt optimal bearbeiten zu können baut Engadin St. Moritz gemeinsam mit den Gemeinden das Angebot im Bereich Mountainbike aus. Dies immer unter der Wahrung der Interessen der Wanderer.

Im Sommer 2008 wurde das neue Transportangebot für Mountainbikes der Bergbahnen Engadin St. Moritz AG auf den Achsen Signal, Corviglia-Chantarella und Marguns eingeführt. Dieses Angebot gepaart mit dem Entwicklungspotential der Region Engadin St. Moritz bilden die ideale Ausgangslage um das Mountainbiken in der Region stärker zu positionieren. Um das Potenzial jedoch noch besser auszuschöpfen, wurde von der Tourismusorganisation in Zusammenarbeit mit den Bergbahnen und Allegra Tourismus ein Mountainbike Masterplan entwickelt. Ziel des Masterplans ist es, einerseits den Bedürfnissen der Zielgruppe Mountainbiker gerecht zu werden, andererseits die Wertschöpfung im Tal in der Sommersaison zu erhöhen.

3 Zonen für Mountainbiker
Der Kern des Konzepts sieht eine Einteilung des Mountainbikegebiets in drei Zonen vor, in denen unterschiedliche Bike-Bedürfnisse abgedeckt werden. Die Zone eins umfasst alle Trails und Touren im gesamten Tal von Zernez bis Maloja sowie die Verbindungen in die Nachbartäler und wird als Epic Zone bezeichnet. Diese Zone spricht vor allem Tourenfahrer an. Zone Zwei, die Flow Zone, erstreckt sich rund um den Corviglia-Berg und ist das Gebiet der Trailfahrer aber auch der Freerider. Die Gravity Zone, die dritte, sieht einen Bikepark im Bereich der Talstation Marguns vor.

Die ersten Massnahmen aus dem Masterplan werden bereits auf den Sommer 2009 hin umgesetzt. Die Anpassungen in den Zonen werden allesamt unter dem Motto: «Low Impact» und «Handmade Quality». «Low Impact» bezeichnet sorgfältige sensible und nachhaltige Eingriffe während der anstehenden Entwicklung. Diese Eingriffe sollen alle «Hand Made» und im Einklang mit der Natur entstehen um die Einzigartigkeit der Engadiner Landschaft zu bewahren. Die ersten Anpassungen sollen das Mountainbike- Angebot in den Zonen eins und zwei aufwerten. Zentrale Themen dabei sind der Unterhalt der Mountainbike-Wege, die Kanalisierung und wo nötig Entflechtung von Mountainbikern und Wanderern sowie, die Zone zwei betreffend, der Einbezug des Transportangebotes für Mountainbikes der Bergbahnen (Signalbahn, Chantarella- Corviglia und Marguns).

Offene Information
Im November wurde der Masterplan Gemeindedelegierten von St. Moritz, Celerina, Samedan und Bever (Anliegergemeinden der Zonen zwei und drei) präsentiert. Das Echo seitens der Delegierten war durchwegs positiv und so wurden im Februar und März die Vorstände der vier oben erwähnten Gemeinden in den Prozess miteingebunden. Die Schaffung eines Mountainbikeangebots mit Konzentration auf die Corviglia wird begrüsst, da dies eine Kanalisierung bewirkt und Gebiete wie Muottas Muragl und Diavolezza weiterhin klar als Wandergebiete positioniert werden können. Auch die restlichen Gemeinden, die im Einzugsgebiet der Zone 1 liegen, wurden von der Tourismusorganisation über den Masterplan und dessen Umsetzung informiert.

Nächste Schritte
Auf den Sommer 2009 hin werden bereits die ersten Massnahmen im Bereich der Zonen eins und zwei umgesetzt. Die vorgeschlagenen Bike-Wege werden durch die betroffenen Gemeinden geprüft. Dazu wird es Begehungen mit den entsprechenden, bereits bestimmten, Fachleuten geben, um gemeinsam Massnahmen für den Unterhalt und wo nötig Änderungen an der Signalisation der Wege zu definieren. Ziel ist es, nicht neue Wege zu schaffen, sondern wo möglich und nötig, Wanderer, Reiter und Mountainbiker zu entflechten. Die Wege werden in einer neuen Mountainbike-Karte für die Region Corviglia, Val Suvretta und Val Bever zusammengefasst. Zusätzlich wird ein «Mountainbike-Ehrenkodex» geschaffen. Durch gezielte Kommunikation sollen die Nutzergruppen auf die gegenseitige Rücksichtsname sensibilisiert werden und das Verständnis gefördert werden.


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