Die Geschichte von S-chanf

Die Geschichte von S-chanf

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Die ersten menschlichen Spuren fand Oberförster Eduard Campell 1932: Tonscherben aus dem Jahre 600 vor Christus.
 Erstmals erwähnt wird S-chanf aber erst 1139. Wie in vielen Bündner Talschaften begann im 16. Jahrhundert eine Tradition der Auswanderung, die einen gewissen Wohlstand brachte. Zuckerbäcker machten in Le Havre, Bordeaux, Breslau und Königsberg Karriere. Gelder flossen ins Heimatdorf zurück. 1806 zählte S-chanf 450 Einwohner und war die bevölkerungsreichste Gemeinde im Oberengadin. Heute ist das Dorf vor allem als Zielort des Engadin Skimarathons und Inline Marathons bekannt und Heimat von 600 Einwohnern, von welchen jeder Zweite Rätoromanisch spricht. Es besitzt einen intakten historischen Dorfkern, der einen unwiderstehlichen, ursprünglichen Charme ausstrahlt. Und die Natur vor der Haustür ist so einzigartig, dass sie im grossen Stil unter Schutz gestellt wurde: Der Flecken S-chanf liegt direkt vor den Toren des (einzigen) Schweizerischen Nationalparks.



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