1904 schoss man hier erstmals einen Eiskanal hinunter

1904 schoss man hier erstmals einen Eiskanal hinunter

 offen  teilweise offen   geschlossen 

Die einzige Natureis-Bobbahn der Welt.

Die Bobbahn St. Moritz – Celerina wurde 1904 in Betrieb genommen. Damit ist der Eiskanal im Oberengadin die älteste Bobbahn der Welt und zugleich die letzte noch übriggebliebene Natureispiste der Erde, auf der noch Weltcuprennen und sogar Weltmeisterschaften ausgetragen werden. Begonnen hat die Geschichte des Olympia Bobrun Ende des 19. Jahrhunderts. Die vorwiegend britischen Wintergäste suchten nach einem Ort für die Ausübung ihrer eben erfundenen Sportart. Die Bobenthusiasten - die seit 1897 im St. Moritz Bobsleigh Club, dem ältesten Bobclub der Welt vereint waren – lagen sich nämlich mit ihren Cresta-Kollegen wegen der Benützung des Cresta Run in den Haaren. Es dauerte jedoch noch bis ins Jahr 1903, bis anlässlich eines Galaabends eine Sammlung für einen eigenen Eiskanal durchgeführt wurde. Unverzüglich wurde der Bau einer Bobbahn projektiert. Dieser konnte auf dem ausgedehnten Areal des Kulm Hotels erstellt und am 1. Januar 1904 mit einem Bobrennen eingeweiht werden. Die eisige Rinne führt heute noch durch den Arvenwald von St. Moritz nach Celerina-Cresta.

Während seiner über 100-jährigen Geschichte war der Olympia Bobrun Austragungsort von zwei Olympischen Winterspielen in den Jahren 1928 und 1948. Der Wettkampf anlässlich der Spiele von 1928 stellt in dieser Beziehung ein Unikum dar. Es war der einzige Wettkampf, der im Fünferbob ausgetragen wurde. 1948 dann wurde bereits in den heute gängigen Disziplinen Zweier- und Viererbob gefahren. Insgesamt war der Olympia Bobrun Austragungsort von 22 Weltmeisterschaften (18 im Bob, 3 im Skeleton und 1 im Rennrodeln). Des Weiteren wurden diverse Bob-Europameisterschaften, eine Skeleton-Europameisterschaft und unzählige Weltcups in den Disziplinen Zweier- und Vierbob, Skeleton und Rennrodeln ausgetragen.

  Bob 



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