Engadin St. Moritz in 48 Stunden

150 Jahre Wintertourismus, 350 km traumhafte Pisten und „5 O’Clock Tea“ in den 5 Sterne Hotels.

Freitag

17.00 Uhr - Ankommen und Eintauchen

Über den weissen Bergspitzen verglüht der Tag. Die blaue Stunde färbt das Oberengadin in magisches Licht und sorgt am Stazersee für besonders zauberhafte Stimmungen. Die richtige Kulisse also, um bei einem Spaziergang den Kopf zu lüften und Abstand zu gewinnen vom Alltag. Das Märchen kann beginnen.
Winterwandern

18.30 Uhr - Apéro mit Stil

Die Hotelkultur im Oberengadin ist legendär: In Pontresina, Sils und St. Moritz zelebrieren sieben Fünfsternehäuser den guten Geschmack und verwandeln sich in ihren Foyers, Bars und Hallen allabendlich zu Bühnen für grosse und kleine Auftritte. Schwellenangst ist trotzdem unbegründet: Zum Apéro ist man auch in entspannter Garderobe herzlich willkommen.
Nachtleben und Bars

20.00 Uhr - Sternenklare Nächte

Während am Himmel das Sternenuniversum funkelt, lassen sich Gourmets im Oberengadin von nicht weniger als sechs Michelin-Sternen und 413 Gault-Millau-Punkten in andere Sphären entführen.
Die richtige Wahl des Lokals erleichtert der informative Gastro Guide
Gourmet

Samstag

07.45 Uhr - «White Carpet» auf Corviglia

Morgenstund hat Gold im Mund: Wer als Erster über die frisch präparierten Pisten schwingen will, geniesst hier ein unvergessliches Erlebnis. Bereits um Punkt 7:45 Uhr rollen die Bergbahnen an und bringen Wintersportler zum Sonnenaufgang auf die Corviglia. Weite, breite Pisten leuchten im ersten Licht des Tages und sorgen für wahre Endorphin-Schübe.
White Carpet

11.30 Uhr - Es ist angerichtet

Wenn gleich 32 Bergrestaurants und Hütten in der Region guten Geschmack beweisen, bedeutet das nur vorübergehend eine Qual der Wahl: Sitzt man erst an einem Tisch, möchte man nirgendwo anders mehr sein. Beste Aussichten über das Oberengadin bietet das Panoramarestaurant Piz Nair; ein kleiner, feiner Geheimtipp ist die Hütte Lej da la Pesch mit ihren feinen Tagestellern und herrlichen Salaten etwas unterhalb. Aber auch das neue White Marmot Restaurant & Bar auf der Bergstation Corviglia lässt keine Wünsche offen.
Bergrestaurant

14.00 Uhr - Den Spitzensportlern auf der Spur

Über hundert variantenreiche Pistenkilometer begeistern auf Corviglia/Marguns. Ob auf der offiziellen Weltcup-Piste der Damen mit Sicht ins 5-Sterne-Panorama oder auf der schwarzen Olympiapiste durch wildes Gelände: Wintersport bedeutet hier immer auch eintauchen in eine einzigartige Natur.
Corviglia: Skifahren in Engadin St. Moritz

15.00 Uhr - Süsse Versuchung

Die New York Times hält sie für die beste Crèmeschnitte der Welt: Das Vanillewunderding im stylischen Bergrestaurant El Paradiso bringt Schleckmäuler zum Schwelgen. Und hält den Weltredkord: 2008 wurde hier, zwischen der Berghütte El Paradiso und der Station der Signalbahn, mit 1,4 Kilometern die längste Crémeschnitte der Welt «gebaut».
El Paradiso

19.00 Uhr - Lebensfrohe Baracke

Einst stand die «Baracca» in einem fernen Bergtal und bot Tunnelarbeitern Unterschlupf. Bis Tausendsassa Max Schneider sie auf den Parkplatz der Signalbahn holte, wo sie als bohemische Edelkünstlerkneipe Kult wurde. Man tafelt an langen Tischen, parliert querbeet und zelebriert (oft bis spät in die Nacht) die schönen Seiten des Lebens.
La Baracca

22.00 Uhr - Reich der Nachtschwärmer

St. Moritz bedeutet Partys vom Feinsten. Ob im legendären «Dracula’s Club», im nicht minder mondänen «King’s Club» oder in der "Cava Bar & Vivai" im Hotel Steffani: In St. Moritz wird die Nacht schnell mal zum Tag.
Nachtleben und Bars

Sonntag

09.00 Uhr - Spektakel «on the rocks»

Der ideale Weg, um den Kopf zu verlüften: ein Spaziergang von Celerina der weltweit einzigen Natureis-Bobbahn entlang bis zur grossen Kurve, dem «Horseshoe». Hier donnern die Profis besonders spektakulär vorbei. Das kann man übrigens auch als Laie tun: als Passagier auf einer «Taxifahrt» im Viererbob. Neben dem Olympia Bob Run wird jeden Winter auch der legendäre Cresta Run aus Natureis gebaut. Dessen Mitglieder jagen den Eiskanal mitunter in historischen Kostümen (bäuchlings!) hinunter.
Gästebobfahrten

11.00 Uhr - Fahrt ins Glück

Sie verspricht die schönste Aussicht des Engadins, vielleicht sogar der ganzen Welt: Zwischen Celerina und Pontresina führt die historische Standseilbahn auf den Muottas Muragl. Vom kurzen Spaziergang bis zum inspirierenden Philosophenweg: Dieser Gipfel gehört ganz den Winterwanderern.
Muottas Muragl: Bergerlebnis

12.00 Uhr - Logenplatz der Genüsse

5-Sterne-Panorama auf dem Aussichtsberg: Das Romantikhotel auf Muottas Muragl bietet an vorderster Front neben feinen Bündner Spezialitäten geheizte Logenplätze. Und die darf man mit gutem Gewissen geniessen: Das erste Plus-Energiehotel der Alpen produziert, übers Jahr gesehen, mehr Strom, als es verbraucht.
Muottas Muragl: Bergerlebnis

14.00 Uhr - Rasantes Vergnügen

Höchste Zeit, dem Berg den Buckel runter zu rutschen – auf der schönsten Schlittelbahn der Region. Die Gefährte für den 4 Kilometer langen, kurvenreichen Spass kann man an der Talstation mieten.
Schlittelbahn Muottas Muragl

15.30 Uhr - Wo alles begann

Vor mehr als 150 Jahren wurde in St. Moritz der Wintertourismus erfunden. Aber die Geschichte des berühmten Ortes beginnt früher, vor über 3000 Jahren, als hier die ersten Heilquellen gefasst wurden und die halbe Welt ins Alpendorf pilgerte, um das besonders eisenhaltige Elixier zu trinken. Das kann man auch heute noch tun: Im Heilbad St. Moritz in St. Moritz Bad spendet ein Brunnen Heilwasser für alle.
Glanzvoll, Elegant, Grosse Tradition

15.45 Uhr - Hochkarätige Adressen

Besonders schillernd präsentiert sich St. Moritz an der Via Serlas. Die «höchst gelegene Outdoor-Luxus-Shoppingmall der Welt» führt vom Bahnhof zum Dorfkern und vereint die luxuriösesten Mode- und Schmuckgeschäfte. Hier steht auch das legendäre Badrutt’s Palace Hotel, das oft als das «Wohnzimmer von St. Moritz» bezeichnet wird: Auch für Nicht-Hotelgäste lohnt sich ein Espresso in der Hotellobby – die Szenerie ist ein Schauspiel der Sonderklasse!
Schillerndes St. Moritz

16.15 Uhr - Historische Zeugen

Der Geschichte von St. Moritz kommt man auf einem kleinen Rundgang auf die Spur: Im Dorfkern verzaubern typische Engadiner Bauten wie die Chesa Veglia (ein Bauernhaus aus dem Jahr 1658). Die Chesa Futura oder der Kulm Country Club des britischen Star-Architekten Norman Foster prägen das St. Moritzer Ortsbild. An der Via Maistra pulsiert das Dorfleben. Und oben, auf dem Hügel, setzt sich das Wahrzeichen in Szene: der schiefe Turm aus dem 12. Jahrhundert.
Glanzvoll, Elegant, Grosse Tradition

17.00 Uhr Tea Time!

Neben dem schiefen Turm thront eine besondere Legende: Das Kulm Hotel wurde als erstes Luxus-Hotel der Alpen 1856 von Johannes Badrutt eröffnet, und hier brannte an Weihnachten 1878 das erste elektrische Licht der Schweiz. Es lohnt sich auch für Nicht-Hotelgäste, im historischen Ambiente des Fünfsternehotels einen «Five O’Clock Tea» zu geniessen. Das ist übrigens in allen Luxushotels von St. Moritz möglich, wobei jedes seinen eigenen Charakter zeigt: Das «Kulm» präsentiert sich diskret-elegant, das «Carlton» glanzvoll-mondän, das «Badrutt’s Palace» überaus genussfreudig, das «Suvretta House» britisch-distinguiert, das «Giardino» jung und modern und das "Kempinski Grand Hotel des Bains" auf legère Weise selbstbewusst.
5-Sterne Hotels

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