St. Moritz

Engadin St. Moritz in 48 Stunden

150 Jahre Wintertourismus, 350 km traumhafte Pisten und „5 O’Clock Tea“ in den 5 Sterne Hotels.

Freitag

17.00 Uhr - Ankommen und Eintauchen

Über den weissen Bergspitzen verglüht der Tag. Die blaue Stunde färbt das Oberengadin in magisches Licht und sorgt am Stazersee für besonders zauberhafte Stimmungen. Die richtige Kulisse also, um bei einem Spaziergang den Kopf zu lüften und Abstand zu gewinnen vom Alltag. Das Märchen kann beginnen.

18.30 Uhr - Apéro mit Stil

Die Hotelkultur im Oberengadin ist legendär: In Pontresina, Sils und St. Moritz zelebrieren sieben Fünfsternehäuser den guten Geschmack und verwandeln sich in ihren Foyers, Bars und Hallen allabendlich zu Bühnen für grosse und kleine Auftritte. Schwellenangst ist trotzdem unbegründet: Zum Apéro ist man auch in entspannter Garderobe herzlich willkommen.

20.00 Uhr - Sternenklare Nächte

Während am Himmel das Sternenuniversum funkelt, lassen sich Gourmets im Oberengadin von nicht weniger als acht Michelin-Sternen und 426 Gault-Millau-Punkten in andere Sphären entführen. Die richtige Wahl des Lokals erleichtert der informative Gastro Guide.


Samstag

07.45 Uhr - «White Carpet» auf Corviglia

Morgenstund hat Gold im Mund: Wer als Erster über die frisch präparierten Pisten schwingen will, geniesst hier ein unvergessliches Erlebnis. Bereits um Punkt 7:45 Uhr rollen die Bergbahnen an und bringen Wintersportler zum Sonnenaufgang auf die Corviglia. Weite, breite Pisten leuchten im ersten Licht des Tages und sorgen für wahre Endorphin-Schübe.

11.30 Uhr - Es ist angerichtet

Wenn gleich 15 Bergrestaurants und Hütten guten Geschmack beweisen, bedeutet das nur vorübergehend eine Qual der Wahl: Sitzt man erst an einem Tisch, möchte man nirgendwo anders mehr sein. Beste Aussichten über das Oberengadin bietet das Panoramarestaurant Piz Nair; ein kleiner, feiner Geheimtipp ist die Hütte Lej da la Pesch mit ihren feinen Tagestellern und herrlichen Salaten etwas unterhalb.

14.00 Uhr - Den Spitzensportlern auf der Spur

Über hundert variantenreiche Pistenkilometer begeistern auf Corviglia/Marguns. Ob auf der offiziellen Weltcup-Piste der Damen mit Sicht ins 5-Sterne-Panorama oder auf der schwarzen Olympiapiste durch wildes Gelände: Wintersport bedeutet hier immer auch eintauchen in eine einzigartige Natur.

15.00 Uhr - Süsse Versuchung

Die New York Times hält sie für die beste Crèmeschnitte der Welt: Das Vanillewunderding im stylischen Bergrestaurant El Paradiso bringt Schleckmäuler zum Schwelgen. Und hält den Weltredkord: 2008 wurde hier, zwischen der Berghütte El Paradiso und der Station der Signalbahn, mit 1,4 Kilometern die längste Crémeschnitte der Welt «gebaut».

19.00 Uhr - Lebensfrohe Baracke

Einst stand die «Baracca» in einem fernen Bergtal und bot Tunnelarbeitern Unterschlupf. Bis Tausendsassa Max Schneider sie auf den Parkplatz der Signalbahn holte, wo sie als bohemische Edelkünstlerkneipe Kult wurde. Man tafelt an langen Tischen, parliert querbeet und zelebriert (oft bis spät in die Nacht) die schönen Seiten des Lebens.

22.00 Uhr - Reich der Nachtschwärmer

St. Moritz bedeutet Partys vom Feinsten. Ob im legendären «Dracula’s Club», im nicht minder mondänen «King’s Club» oder im «Vivai» im Hotel Steffani: In St. Moritz wird die Nacht schnell mal zum Tag.


Sonntag

09.00 Uhr - Spektakel «on the rocks»

Der ideale Weg, um den Kopf zu verlüften: ein Spaziergang von Celerina der weltweit einzigen Natureis-Bobbahn entlang bis zur grossen Kurve, dem «Horseshoe». Hier donnern die Profis besonders spektakulär vorbei. Das kann man übrigens auch als Laie tun: als Passagier auf einer «Taxifahrt» im Viererbob. Neben dem Olympia Bob Run wird jeden Winter auch der legendäre Cresta Run aus Natureis gebaut. Dessen Mitglieder jagen den Eiskanal mitunter in historischen Kostümen (bäuchlings!) hinunter.

11.00 Uhr - Fahrt ins Glück

Sie verspricht die schönste Aussicht des Engadins, vielleicht sogar der ganzen Welt: Zwischen Celerina und Pontresina führt die historische Standseilbahn auf den Muottas Muragl. Vom kurzen Spaziergang bis zum inspirierenden Philosophenweg: Dieser Gipfel gehört ganz den Winterwanderern.

12.00 Uhr - Logenplatz der Genüsse

5-Sterne-Panorama auf dem Aussichtsberg: Das neue Romantikhotel auf Muottas Muragl bietet an vorderster Front neben feinen Bündner Spezialitäten geheizte Logenplätze. Und die darf man mit gutem Gewissen geniessen: Das erste Plus-Energiehotel der Alpen produziert, übers Jahr gesehen, mehr Strom, als es verbraucht.

14.00 Uhr - Rasantes Vergnügen

Höchste Zeit, dem Berg den Buckel runter zu rutschen – auf der schönsten Schlittelbahn der Region. Die Gefährte für den 4 Kilometer langen, kurvenreichen Spass kann man an der Talstation mieten.

15.30 Uhr - Wo alles begann

Vor 150 Jahren wurde in St. Moritz der Wintertourismus erfunden. Aber die Geschichte des berühmten Ortes beginnt früher, vor über 3000 Jahren, als hier die ersten Heilquellen gefasst wurden und die halbe Welt ins Alpendorf pilgerte, um das besonders eisenhaltige Elixier zu trinken. Das kann man auch heute noch tun: Im Heilbad St. Moritz in St. Moritz Bad spendet ein Brunnen Heilwasser für alle.

15.45 Uhr - Hochkarätige Adressen

Besonders schillernd präsentiert sich St. Moritz an der Via Serlas. Die «grösste Outdoor-Luxus-Shoppingmall der Welt» führt vom Bahnhof zum Dorfkern und vereint die luxuriösesten Mode- und Schmuckgeschäfte. Hier steht auch das legendäre Badrutt’s Palace Hotel, das oft als das «Wohnzimmer von St. Moritz» bezeichnet wird: Auch für Nicht-Hotelgäste lohnt sich ein Espresso in der Hotellobby – die Szenerie ist ein Schauspiel der Sonderklasse!

16.15 Uhr - Historische Zeugen

Der Geschichte von St. Moritz kommt man auf einem kleinen Rundgang auf die Spur: Im Dorfkern verzaubern typische Engadiner Bauten wie die Chesa Veglia (ein Bauernhaus aus dem Jahr 1658). Die Chesa Futura des britischen Architekten Norman Foster ragt mit seiner Fassade aus 250'000 Lärchenschindeln aus dem Dächermeer. An der Via Maestra pulsiert das Dorfleben. Und oben, auf dem Hügel, setzt sich das Wahrzeichen in Szene: der schiefe Turm aus dem 12. Jahrhundert.

17.00 Uhr Tea Time!

Neben dem schiefen Turm thront eine besondere Legende: Das Kulm Hotel wurde als erstes Luxus-Hotel der Alpen 1856 von Johannes Badrutt eröffnet, und hier brannte an Weihnachten 1878 das erste elektrische Licht der Schweiz. Es lohnt sich auch für Nicht-Hotelgäste, im historischen Ambiente des Fünfsternehotels einen «Five O’Clock Tea» zu geniessen. Das ist übrigens in allen Luxushotels von St. Moritz möglich, wobei jedes seinen eigenen Charakter zeigt: Das «Kulm» präsentiert sich diskret-elegant, das «Carlton» glanzvoll-mondän, das «Badrutt’s Palace» überaus genussfreudig, das «Suvretta House» britisch-distinguiert, das «Giardino» jung und modern und das Kempinski auf legère Weise selbstbewusst.

Engadin St. Moritz in 60 Stunden

42 km Lopienspass, auf den Spitzensportlern auf der Spur und kulinarische Sternstunden.

Donnerstag

18.00 Uhr - Ankommen und Durchatmen

Gibt es ein schöneres Geräusch als das Knirschen von frischem Schnee unter den Schuhsohlen? Also nichts wie raus! Dick vermummt geht’s durch das abendliche Samedan: Die klare Luft macht den Kopf im Nu frei von Alltagssorgen. Schon nach wenigen Schritten durch die romantische Dorfkulisse fühlt man sich ruhig und gelassen – und bereit für eine besondere Form der Entspannung…

19.00 Uhr - Abschalten und eintauchen

Puren Genuss für Körper und Geist verspricht das Mineralbad & Spa Samedan. Das erste «vertikale» Mineralbad der Schweiz verzaubert auf drei Ebenen mit einer Traumwelt der Sinnlichkeit. In stimmungsvoller Architektur badet man sich durch ein Labyrinth aus Wasser- und Dampfräumen bis hoch zum Jacuzzi unter freiem Sternenhimmel.

Freitag

9.00 Uhr - Einmal rundherum

Jede Abfahrt ein neues Erlebnis: Die Oberengadiner Skisafari führt vom Corvatsch über Corviglia auf Diavolezza und bietet sämtliche Highlights der Region Engadin St. Moritz an einem Tag. Wer nicht selber nach der Ideallinie suchen will, geht mit einem Guide auf die Piste.

16.00 Uhr - Après-Ski in der Gondel

Als erste Anlaufstelle nach einem Tag auf den Skis gilt die ausgediente Diavolezza-Gondel auf dem Dach des Parkhauses Quadrella: «La Gondola» ist die neuste Après-Ski-Location in St. Moritz. In der legendären Roo-Bar des Hotels Hauser wiederum trifft man garantiert auf Skilehrer, die einem gern die besten Pistentipps verraten.

19.00 Uhr - Kulinarische Sternstunden

Wer sich gediegen verwöhnen lassen will, reserviert einen Tisch im «Talvo by Dalsass» in Champfèr. Über dem Gourmetlokal glänzt ein Michelin-Stern: Er steht für die Leichtigkeit und Schlichtheit einer mediterranen Küche auf höchstem Niveau. Wem mehr nach der Bodenständigkeit lokaler Genüsse zumute ist, gesellt sich im gemütlichen «Veltlinerkeller» in St. Moritz Bad zu den Einheimischen.

22.30 Uhr - The next Whisky Bar…

… ist jene im Hotel Waldhaus möglicherweise nicht. Aber die grösste. Es gibt weltweit kein Lokal, das mehr Whiskys im Angebot hält. Die Auswahl an 2500 verschiedenen Sorten lässt Freunden des Malzgetränks das Wasser im Mund zusammenlaufen und bescherte der Waldhaus-Bar einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde. Cheers!

Samstag

9.00 Uhr - Auf der richtigen Spur

Über 220 Kilometer reinstes Wintervergnügen: Das Loipennetz von Engadin St. Moritz ist nicht bloss eines der landschaftlich schönsten und schneesichersten. Es bietet auf den 42 Kilometern zwischen Maloja und S-chanf auch die berühmteste Strecke der Schweiz: jene des Engadin Ski Marathon. Am besten, man pickt sich zum Einstieg ein entspanntes Stück heraus – von der historischen Kirche San Gian in Celerina aus gleitet es sich wie von selbst über die weite Ebene.

11.30 Uhr - Märchenhafte Pfade

Romantischer geht’s nicht: Wenn die Pferde mit hellem Glockengebimmel von Pontresina ins Val Roseg trotten, wird einem auch bei Minustemperaturen warm ums Herz. Eingelullt in warme Decken, wird man durchs Wintermärchen kutschiert, das nach einer Stunde keineswegs endet, sondern beim nächsten Höhepunkt Station macht: beim Restaurant Roseg Gletscher.

12.30 Uhr - Widerstand am Dessertbuffet zwecklos

Von der Speisekarte des Restaurants Roseggletscher wandert der Blick hinaus ins tief verschneite Tal, das hier – abseits vom geschäftigen Treiben – vollständig zur Ruhe kommt und beste Voraussetzungen bietet, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren: den Genuss. Lokale Spezialitäten bilden dabei den Auftakt zum grossen Finale – dem Dessertbüffet, das weit über das Engadin hinaus bekannt ist.

14.00 Uhr - Auf leisen Sohlen

Ein kleiner Verdauungsspaziergang kann nicht schaden. Vor allem in dieser Kulisse! Statt sich in der Kutsche zurückchauffieren zu lassen, schlendert man durch den lichten Märchenwald aus Lärchen, Fichten und Arven, lauscht dem sanften Rauschen des Rosegbachs und dem Knirschen des Schnees unter den Sohlen – und findet so nicht nur zurück nach Pontresina, sondern auch zu sich.

15.30 Uhr - Wahrzeichen ohne Dach

1682 war es, als ein Blitz in den spätgotischen Turm der Kirche San Gian bei Celerina einschlug. Kein Mensch hätte damals wohl gedacht, dass dieses mehr als dreihundert Jahre später noch nicht geflickt sein würde. Heute ist San Gian das Wahrzeichen der Region. Ein Besuch der Kirche lässt sich bestens mit einem kleinen Imbiss in einem Loipen-Beizli verbinden, wo man Langläufer und Zeit gemächlich an sich vorbeiziehen lässt und sich dem Engadiner Himmel besonders nahe fühlt.

19.00 Uhr - Nächtliches Spektakel

Freitagnacht kommt Leben auf den Berg: Sportliche Nachtschwärmer treffen sich zur «Snow Night» auf dem Corvatsch und schwingen auf der längsten beleuchteten Piste der Schweiz talwärts, bis sich der Hunger meldet.

20.30 Uhr - Hochgenuss am Pistenrand

Insider freuen sich auf die Polenta aus dem grossen Kupferkessel. In der Berghütte Alpetta mitten im Skigebiet kommen aber auch alle andern auf den Geschmack. Einheimische und Gäste zelebrieren hier gemeinsam die kulinarische Seite der «Snow Night».

24.00 Uhr - Die letzte Runde

Der Name ist Programm: In der Hossa Bar im geheizten Zelt treffen sich die Nachtskifahrer zur Party im ausgelassenen Alphütten-Ambiente, bevor sie definitiv ins Tal schwingen. Legendär: der Hossa-Kafi.

Sonntag

10.00 Uhr - Hot Chocolate auf Bündnerisch

In den Cafés der Konditoreien Hauser und Hanselmann wird die beste heisse Schokolade des Tals serviert, was einen besonders süssen Einstieg in den Tag garantiert. Es empfiehlt sich auch unbedingt, einer weiteren Versuchung zu erliegen: Die Bündner Nusstorten der beiden Zuckerbäcker gelten als unübertroffen.

11.00 Uhr - Historische Zeugen

Frisch gestärkt kommt man der Geschichte von St. Moritz auf einem kleinen Rundgang auf die Spur: Im Dorfkern verzaubern typische Engadiner Bauten wie die Chesa Veglia (ein Bauernhaus aus dem Jahr 1658). Die Chesa Futura des britischen Architekten Norman Foster ragt mit seiner Fassade aus 250'000 Lärchenschindeln aus dem Dächermeer. An der Via Maistra pulsiert das Dorfleben. Und oben, auf dem Hügel, setzt sich das Wahrzeichen in Szene: der schiefe Turm aus dem 12. Jahrhundert.

11.30 Uhr - Wo alles begann

Hier oben wurde vor 150 Jahren der Wintertourismus erfunden. 1856 eröffnete Johannes Badrutt mit dem Kulm Hotel das erste Luxus-Hotel der Alpen, und an Weihnachten 1878 brannte hier das erste elektrische Licht der Schweiz. Es lohnt sich auch für Nicht-Hotelgäste, im historischen Ambiente des Fünfsternehotels einen Espresso zu geniessen. Das ist übrigens in allen Luxushotels von St. Moritz möglich, wobei jedes seinen eigenen Charakter zeigt: Das «Kulm Hotel» präsentiert sich diskret-elegant, das «Carlton» glanzvoll-mondän, das «Badrutt’s Palace» überaus genussfreudig, das «Suvretta House» britisch-distinguiert, das «Giardino Mountain » jung und modern und das Kempinski auf legere Weise selbstbewusst.

14.00 Uhr - Hochkarätige Adressen

Besonders schillernd präsentiert sich St. Moritz an der Via Serlas. Die «grösste Outdoor-Luxus-Shoppingmall der Welt» führt vom Bahnhof zum Dorfkern und vereint die edelsten Mode- und Schmuckgeschäfte. Hier steht auch das geschichtsträchtige Badrutt’s Palace Hotel, das oft als das «Wohnzimmer von St. Moritz» bezeichnet wird – die Szenerie in der grossen Hotelhalle ist ein Schauspiel der Sonderklasse!

15.00 Uhr - Bergbahn ins Glück

Nirgends ist die Aussicht berauschender: Wer mit der historischen Standseilbahn auf den Aussichtsberg Muottas Muragl fährt, landet im Paradies. Idyllische Winterwanderwege führen durchs Alpenpanorama und eine spektakuläre Schlittelbahn auf 4 Kilometern kurvenreich zurück ins Tal.

15.30 Uhr- Aussichtsreiche Tafelfreuden

Das Romantik Hotel Muottas Muragl gilt nicht bloss als erstes Plus-Energiehotel des Alpenraums, es überzeugt auch mit einer innovativen Küche. Während im Panoramarestaurant regionale und mediterrane Küche mit der Alpenkulisse zum Hochgenuss verschmelzen, bietet das Restaurant Scatla preiswerte Snacks und Köstliches für den kleinen Hunger an.

17.00 Uhr - Der Weg ist das Ziel

Auf Muottas Muragl fand schon manch Dichter und Denker Inspiration. Auf ihren Spuren erlebt man auf dem Philosophenweg nicht nur die Grösse ihrer Gedanken, sondern auch jene des vielleicht schönsten Panoramas der Schweiz.

18.00 Uhr - Runter ins Tal

Die zweitälteste Standseilbahn Graubündens rattert seit über hundert Jahren zuverlässig bergauf und bergab. Sie transportiert ihre Gäste in wenigen Minuten in den siebten Himmel – und entlässt sie glücklich und bereichert wieder ins Tal.

Engadin St. Moritz in 8 Tagen

Ursprüngliche Bergwelt, Kutschenfahrt ins Glück und kulturelle Highlights.

Samstag

18.00 Uhr - Schöne ursprüngliche Bergwelt

Wer durch Zuoz schlendert, kommt schon nach wenigen Schritten mitten im Wintermärchen an. Das Ortsbild gilt dank seinen authentischen Bauten als das schönste im Oberengadin. Stolze Patrizierhäuser wie die Chesa Planta präsentieren selbstbewusst ihre typischen Erker und Sgraffito-Verzierungen, und geheimnisvolle Gässchen laden zu Entdeckungstouren in die bewegte Vergangenheit. Besonders romantisch ist das im Winter, wenn der Schnee unter den Füssen knirscht und aus den Fenstern warmes Licht auf die verschneiten Gassen fällt.

20.00 Uhr - Typisch essen – einmal anders

Engadiner Heusuppe, Capuns, Maluns und Krautpizokel: Im «originellsten Lokal des Tals», dem Restaurant Dorta in Zuoz, kommt auf den Tisch, was im Engadin Tradition hat. Nicht selten wird die typische Engadiner Küche auch auf virtuose Art interpretiert. Die perfekte Einstimmung auf eine Winterwoche voller Überraschungen!

Sonntag

7.45 Uhr - (Fast) Allein auf dem Berg

Frühaufsteher schwören auf «White Carpet» – die erste Fahrt auf frisch präparierten Pisten: Schon um 7.45 Uhr setzen sich die Gondelbahn Marguns und die Standseilbahn Chantarella in Bewegung. Bis um 8 Uhr sind auch die anderen Bahnen in Betrieb. Und pünktlich zum Sonnenaufgang steht man oben auf dem Piz Nair (3057 m) – vor sich das weltberühmte Panorama und 100 Kilometer Pistentraum.

10.00 Uhr - Bei den jungen Wilden

Er zählt zu den Besten Europas und stellt entsprechend Ansprüche: Der Corviglia Snow Park mit seinen zahlreichen «Obstacles» ist Tummelplatz der junge Wilden und ein Spektakel für die Zuschauer – Let’s fly! Er liegt am Weg zur Sternenbar Marguns, wo sich auch die Einheimischen gern treffen. Hier fläzt man sich in Strandkörben und blinzelt bei einem Kaffee entspannt in die Engadiner Sonne.

12.00 Uhr - Hüttenzauber für Geniesser

15 Berghütten verführen im Skigebiet Corviglia/Marguns. In kleinen, urchigen Hütten werden zum Lunch eiheimische und Schweizer Spezialitäten aufgetischt, während es sich an der Cüpli-Bar auf der Sonnenterrasse wunderbar chillen lässt. Den wahren Gipfel der Genüsse erreicht man allerdings auf Corviglia bei «Mathis Food Affairs». Hier zelebriert der Meister im Loungerestaurant De Fät Moonk seine ganz persönliche «Contemporary Alpine Cuisine».

14.00 Uhr - Weltklassepisten für Ambitionierte

Natürlich könnte man den Nachmittag easy auf der ChillOut-Riding-Piste Paradiso angehen. Aber die echte Herausforderung für geübte Skifahrer und Boarder wartet auf der Weltcup-Piste der Damenabfahrt und natürlich auf der legendären Olympiastrecke, wo die Cracks auf der schwarzen Piste grünes Licht haben.

15.30 Uhr - Kaffee mit Aussicht

Man sitzt auf einer Tribüne wie im Stadion, hat aber deutlich bessere Aussichten – nämlich mitten ins 5-Sterne-Panorama. Die Sonnenterrasse der Trutz-Hütte ist eine Arena für Geniesser, die beim «Kafi Trutz» ihre müden Waden lockern und dem Dolcefarniente frönen.

18.30 Uhr - Einfach köstlich

Gemütlich, unkompliziert und angesagt: In der «Pitschna Scena» in Pontresina fühlt man sich wie zuhause in der guten (Arven-)Stube und geniesst einfache Köstlichkeiten aus der Gourmetküche des 4-Stern-Superior-Hotels Saratz. Die Tagesempfehlungen stehen am schwarzen Brett, eine Auswahl an Spezialitäten in der kleinen Karte. Und am Donnerstag gibt’s zum Dessert Live-Konzerte.

20.00 Uhr - Aufs Glatteis geführt

Die Nacht ist klar, die Luft frisch – und der Magen voll. Warum also nicht eine kleine Runde drehen auf dem Natureisplatz Roseg in Pontresina, der jeden Montag und Donnerstag zum Abendeislauf lädt (19.30 bis 21.30 Uhr)? Und dies zum Nulltarif: Selbst die Schlittschuhvermietung ist kostenlos. Curling wird zudem auch angeboten, jeden Montagabend Curlingplausch, jeden Dienstagabend Eisstockschiessen.

Montag

10.00 Uhr - Kutschenfahrt ins Glück

Das Engadin ist ein Paradies für Romantiker. Und nichts verzaubert mehr als eine Kutschenfahrt durch die Winterlandschaft. Zum Beispiel ins märchenhafte Val Bever, wo am Ziel das idyllische Gasthaus Spinas mit regionalen Köstlichkeiten wartet.

12.00 Uhr - Kulinarische Oase

Als vor hundert Jahren die Albulabahn gebaut wurde, platzte der idyllische Weiler Spinas plötzlich aus allen Nähten. Bis zu 400 Menschen, vor allem italienische Gastarbeiter und ihre Familien, sollen hier gelebt haben. Geblieben ist das heute frisch herausgeputzte Gasthaus Spinas, das mit Bündner Spezialitäten verführt und mit herzlicher Gastfreundschaft verzaubert.

14.00 Uhr - Auf dem Märchenweg

Mal geht es über das offene Feld, mal durch mystische Wälder, meist entlang des Beverinbachs, der sich durchs malerische Tal schlängelt, und ab und zu stampft die «Kleine Rote» der Rhätischen Bahn auf ihrem Weg nach Tiefencastel vorbei. Auf dem idyllischen Winterspaziergang von Spinas zurück nach Bever fühlt man sich so richtig – im Engadin.

16.00 Uhr - Wasserspass auf allen Ebenen

Es gibt nach einem Tag im Schnee keinen angenehmeren Kontrast als die sinnliche Welt eines Erlebnisbads. Das Mineralbad & Spa Samedan ist das erste «vertikale» Mineralbad der Schweiz. Über drei Stockwerke durchwandert der Gast in stimmungsvoller Architektur ein Labyrinth aus Bade- und Dampfräumen. Und landet am Ende unter dem Engadiner Sternenhimmel.

19.00 Uhr - Dem Tag die Krone aufsetzen

Mit ihren Engadiner, Bündner und Veltliner Spezialitäten hat das Restaurant Krone in La Punt nicht nur die Herzen seiner Gäste erobert, sondern auch 15 GaultMillau-Punkte abgeräumt. In drei urgemütlichen Arvenstuben wird ehrliche Marktküche serviert, während draussen der Inn träge durch die Winterlandschaft fliesst.

Dienstag

10.00 Uhr - Teuflisch schön

Die Einheimischen sprechen vom «Festsaal der Alpen». Und meinen damit das theatralische Panorama, die teuflisch schönen Abfahrten und mindestens hundert Prozent Fahrvergnügen auf Diavolezza. Die Vielfalt an Pisten sorgt für ein Höchstmass an Abwechslung – und das bis Ende Mai!

12.30 Uhr - Blick ins ewige Eis

Auf dem Teller Veltliner und Bündner Spezialitäten und vor den Augen eines der spektakulärsten Hochgebirgspanoramen: Ein Mittagessen im Berghaus Diavolezza ist nicht nur ein kulinarisches Vergnügen. Der Blick von der Panoramaterrasse aufs Berninamassiv, wo sich die Eiskolosse über den Gletscherzungen türmen, ist atemberaubend.

14.00 Uhr - Über den Gletscher ins Tal

Ein besonderer Leckerbissen ist gleichzeitig ein 45-minütiger Konditionstest: Die mit zehn Kilometern längste gesicherte, aber nicht präparierte Gletscherabfahrt der Schweiz führt vom Berghaus Diavolezza nach Morteratsch. Wo der Gletscher endet, schimmern eisblau die Abbrüche mit ihren mystischen Grotten: Nirgends sonst kommt man ihnen so einfach so nahe. Von hier aus ist es nur noch eine gemütliche Fahrt auf dem Winterwanderweg bis zur Bahnstation Morteratsch.

18.00 Uhr - Zu Besuch bei Nietzsche

In Sils-Maria war er ganz zuhause. Hier wurde er inspiriert. Und hier schrieb er unter anderem sein Meisterwerk «Also sprach Zarathustra». Friedrich Nietzsche fühlte sich mit der Oberengadiner Landschaft «blutsverwandt» und verbrachte viele Sommer hier. Ein Spaziergang durchs Dorf führt deshalb unweigerlich auch in sein Reich und gipfelt vor dem Nietzsche Haus. Und über allem thront das legendäre 5-Sterne-Hotel Waldhaus, in dem regelmässig kulturelle Veranstaltungen stattfinden.

20.00 Uhr - Zu Tisch!

Bei ihnen fühlt man sich wie zuhause: Die beiden Schwestern Maria und Christina Godly sind die guten Geister der «Chesa Marchetta». Unkompliziert, aber herzlich überzeugen sie mit ihrer bodenständigen Küche, bei der die liebevolle Zubereitung mehr zählt als eine grosse Karte.

Mittwoch

10.00 Uhr - Spuren im Schnee

Über 220 eindrückliche Kilometer umfasst das Loipennetz von Engadin St. Moritz. Dazu gehören die 42 berühmtesten der Schweiz: die Marathonstrecke zwischen Maloja und S-chanf. Wer es gerne gemütlich nimmt, wählt das Teilstück über die drei Seen oder genießt bei Zuoz eine der längsten Gleitzonen des Engadins. Und setzt sich zwischendurch in eines der Loipen-Beizli an die Sonne, vor sich ein dampfender Teller mit Bündner Gerstensuppe.

14.00 Uhr - Wo alles begann

Der Geschichte von St. Moritz kommt man bei einem kleinen Rundgang auf die Spur: Im Dorfkern verzaubern typische Engadiner Bauten wie die Chesa Veglia (ein Bauernhaus aus dem Jahr 1658). Die Chesa Futura des britischen Architekten Norman Foster ragt mit seiner Fassade aus 250'000 Lärchenschindeln aus dem Dächermeer. An der Via Maistra pulsiert das Dorfleben. Und oben, auf dem Hügel, setzt sich das Wahrzeichen in Szene: der schiefe Turm aus dem 12. Jahrhundert.

15.00 Uhr - Tea Time!

Neben dem schiefen Turm thront eine besondere Legende: Das Kulm Hotel wurde als erstes Luxus-Hotel der Alpen 1856 von Johannes Badrutt eröffnet, und hier brannte an Weihnachten 1878 das erste elektrische Licht der Schweiz. Es lohnt sich auch für Nicht-Hotelgäste, im historischen Ambiente des Fünfsternehotels einen «Five O’Clock Tea» zu geniessen. Das ist, wie in allen Luxushotels von St. Moritz, auch im glanzvoll-mondänen «Carlton» möglich: In seiner Küche sind gleich zwei 3-Sterne-Köche am Werk. Wer also zum Abendessen bleibt, darf sich freuen!

17.00 Uhr - Welt des (Heil-)Wassers

Vor 150 Jahren wurde in St. Moritz der Wintertourismus erfunden. Aber seine Geschichte beginnt vor über 3000 Jahren, als hier die ersten Heilquellen entdeckt wurden und die halbe Welt ins Alpendorf pilgerte. Das kann man auch heute noch tun: Im Heilbad St. Moritz in St. Moritz Bad spendet ein Brunnen Heilwasser für alle, und im Hotel Kempinski ist die Original-Quellfassung zu bestaunen. Auf dem Weg dorthin lohnt sich ein Abstecher ins Museum des berühmten Bündner Malers Giovanni Segantini.

20.00 Uhr - Lebensfrohe Baracke

Einst stand die «Baracca» in einem fernen Bergtal und bot Tunnelarbeitern Unterschlupf. Bis Tausendsassa Max Schneider sie auf den Parkplatz der Signalbahn holte, wo sie als bohemische Edelkünstlerkneipe Kult wurde. Man tafelt an langen Tischen, parliert querbeet und zelebriert (nicht selten bis spät in die Nacht) die schönen Seiten des Lebens.

Donnerstag

10.00 Uhr - Spektakel «on the rocks»

Der ideale Weg, um den Kopf auszulüften: ein Spaziergang von Celerina der weltweit einzigen Natur-Bobbahn entlang bis zur grossen Kurve, dem «Horseshoe». Hier donnern die Profis besonders spektakulär vorbei. Das kann man auch als Laie tun: als Passagier auf einer «Taxifahrt» im Viererbob. Neben dem Olympia Bob Run wird jeden Winter auch der legendäre Cresta Run aus Natureis gebaut. Dessen Mitglieder jagen den Eiskanal mitunter in historischen Kostümen (bäuchlings!) hinunter.

12.00 Uh - Aussichtsreiche Tafelfreuden

In wenigen Minuten bringt die zweitälteste Standseilbahn Graubündens ihre Passagiere auf den Gipfel des Genusses: auf den Aussichtsberg Muottas Muragl, wo das Romantik Hotel Muottas Muragl als erstes Plus-Energiehotel der Alpen mit seiner innovativen Küche aufwartet. Während im Panoramarestaurant regionale und mediterrane Küche mit der Alpenkulisse zum Hochgenuss verschmelzen, bietet das Restaurant Scatla preiswerte Snacks und Köstliches für den kleinen Hunger an.

14.00 Uhr - Im siebten Himmel

Auf Muottas Muragl fand schon manch Dichter und Denker Inspiration. Auf ihren Spuren erlebt man auf dem Philosophenweg nicht nur die Grösse ihrer Gedanken, sondern auch jene des vielleicht schönsten Panoramas der Schweiz. Danach wird es höchste Zeit, dem Berg den Buckel runter zu rutschen – auf der schnellsten Schlittelbahn der Region. Die Gefährte für den 4 Kilometer langen, rasanten Spass kann man an der Talstation mieten.

18.30 Uhr - Kulinarisches Varieté

Hier eröffnen sich ganz neue Geschmackswelten: Das Giardino-Mountain Hotel, das jüngste 5-Sterne-Haus des Engadins, ist das Winterquartier von Starkoch Rolf Fliegauf. Seine innovative Küche im Restaurant Ecco & Snow bescherte dem Haus jüngst gleich zwei Michelin-Sterne. Eine ebenbürtige Alternative bietet Bumans «Chesa Pirani» in La Punt, über der schon länger zwei Michelin-Sterne glänzen.

Freitag

10.00 Uhr - Darauf fahren Könner ab

Dieser Berg ist der Gipfel: Selbst verwöhnte Skifahrer und Snowboarder geraten auf den aufregenden Abfahrten des Corvatsch ins Schwärmen. Von der höchstgelegenen Bergstation der Ostalpen auf 3303 Metern tritt man mitten ins grandiose Panorama. Hier wartet unter anderem die neun Kilometer lange, anspruchsvolle Königsabfahrt über den Hahnensee nach St. Moritz. Der Corvatsch ist der sportlichste und der Skibergen – und das bis weit in den Frühling hinein!

12.00 Uhr - Gastfreundliche Alphütte

So urchig und echt wie die «Alpetta» präsentieren sich nur wenige Alphütten. Gekocht wird, was die Region hergibt. Besonders beliebt ist die Polenta aus dem grossen Kupferkessel. Dank ihren Käse-, Wild- und Grill-Spezialitäten kommen aber auch ganz andere Gelüste auf ihre Kosten.

17.00 Uhr - Romantischer Abendspaziergang

Rund eine Stunde dauert die gemütliche, kurze Winterwanderung durch den tief verschneiten Arvenwald bis zum Lej da Staz. Hier sorgt das Restorant Lej da Staz in völliger Abgeschiedenheit für Glücksgefühle. Seine «Cuschina engiadinaisa» verführt mit authentischer Berggastronomie und den besten Zutaten aus der Umgebung.

Samstag

10.00 Uhr - Köstlichkeiten zum Schluss

Ein letzter Spaziergang durch St. Moritz gleicht einer kleinen kulinarischen Tour d’Horizon: Er führt vorbei am schicken Shop der Delikatesse-Metzgerei Hatecke mit ihrem aussergewöhnlichen Salsiz-Angebot, an den Konditoreien Hauser und Hanselmann mit ihren legendären Bündner Nusstorten, an «Heuberger und Heuberger» mit ihren Wurstspezialitäten und nicht zuletzt an «Glattfelder» mit seinen Kaffee-, Kaviar- und Tee-Exklusivitäten wie dem Arventee. Damit man die schönen Seiten des Engadins möglichst auch mit nach Hause nehmen kann.